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Abstand halten - auch am Internationalen Tag des Kusses

Sechs Monate sind vergangen, seit das Virus SARS-CoV-2 weltweit bekannt wurde. Es breitete sich schnell aus und heute, nach den sechs Monaten kommen allein in den USA 47.723 Neuinfektionen hinzu. Nicht zu verstehen ist, dass das Volk der Vereinigten Staaten - und insbesondere der Präsident - nicht gelernt hat, dass das Virus eindämmen werden kann. Forscher haben allerhand über das Virus herausgefunden und sind auch bei der Bekämpfung weitergekommen.

Auch bei uns in Deutschland erfahre ich immer wieder, dass der notwendige Abstand nicht eingehalten wird. Ich frage mich oft, warum gerade die ältere Generation zum Teil rücksichtslos sich bewegt und handelt. Abstand ist doch so wichtig - auch heute, am Internationalen Tag des Kusses!

Helfen auch Sie mit, das Coronavirus zu stoppen!
* ACHTEN Sie auf Ihre Mitmenschen
* HALTEN Sie Abstand zu Anderen
* WASCHEN Sie Ihre Hände häufig
* HUSTEN Sie in Ihre Armbeuge
* BERÜHREN Sie Ihr Gesicht nicht

Im Mauerpark in Berlin entstand dieses Bild. Deutschland ist nicht gleichzusetzen mit den USA - da stimme ich zu. Aber das Geschwür des Rassismus breitet sich schleichend weltweit aus. Auch bei uns in der Politik: Die größte Oppositionspartei im Bundestag ist einer der Tummelplätze für Erz-Rassisten. Nur ein reiner weißer Stammbaum ist Deutsch. Immer noch geraten noch Menschen - nicht von allen Polizisten! - mit anderem Aussehen viel häufiger ins Fadenkreuz als der angeblich weiße Durchschnittsdeutsche.

In vielen unserer Medien werden fast täglich rassistische Stereotypen bedient - als seien Menschen nur deshalb krimineller, somit gefährlicher, weil sie keine weißen Durchschnittsdeutsche sind.

Im Alltag, wo Arbeitgeber und Vermieter dann doch lieber Menschen bevorzugen, die eher in ihr Bild des "klassischen" Deutschen passen - und wo Werbekampagnen für Aufruhr sorgen, nur weil darin zu wenig weiße Deutsche vorkommen.

Das alles ist Rassismus! Geht zu den "Silent Demos" und seid friedlich!

 

Mehr als 100.000 Corona-Tote, Millionen neue Arbeitslose und nun der Mord an George Floyd.

Mit Tränengas wurden friedliche Demonstranten vertrieben, damit Donald Trump über die Straße zur Kirche gehen kann um mit einer Bibel in der Hand ein Foto zu machen. Zu einem Gebet zum Heiligen Geist ist er wohl nicht gekommen – wozu auch, er ist doch der mächtige Präsident der Vereinigten Staaten.

Und was sagt der Polizeichef von Housten: „Lassen Sie mich dem Präsidenten einfach sagen: Im Namen des Polizeichefs dieses Landes, wenn Sie nicht Konstruktives zu sagen haben, halten Sie die Klappe!“

Ich habe einen Traum: Respekt – Friede –- Gerechtigkeit
für alle.

Es sind inzwischen sechs Altenheime/Seminorenresidenzen - neben Hochheim auch Wiesbaden und Flörsheim - vor denen ich mit der Drehorgel spiele. Am Pfingstsonntag war es wieder das EVIM in Hochheim vor dem ich musizierte.

Sobald die Orgel erklingt kommen Bewohnerinnen und Bewohner auf die Balkone und viele Fenster öffnen sich. Oft kann ich Menschen hinter den Glasscheiben erkennen, die mir zuwinken und in den Drehpausen klatschen die Menschen. Das ist doch Anerkennung.

Es stimmt mich schon traurig, wenn ein Mann kommt und einer Frau zuwinkt mit den Worten: "Ich darf meine Lebensgefährtin nur einmal in der Woche für 45 Minuten hinter einer Scheibe sehen und sprechen". Abstand halten ist aber die Devise!