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Ob es um Missbrauch oder Maria 2.0 - geht, die Bischöfe ducken sich weg und verschleiern, agieren nicht. Viele Christen akzeptieren wollen das nicht länger hinnehmen und verlassen die Institution Kirche.
Die Behörden können den Ansturm der frustrierten Katholikinnen und Katholiken nicht mehr bewältigen. In Köln soll ein Server wegen Überlastung die Grätsche gemacht haben. Dabei war es in Köln nur die Terminvergabe für den Austritt! Mir ist nicht klar, warum ein Austritt aus der Kirche nicht per Mail vollzogen werden kann, meine Bankgeschäfte, Kündigungen, Steuererklärungen  mache ich ja auch mit dem Computer, über das Internet.
Und wenn das letzte Austrittformular in den Behörden abgeheftet ist, werden die Bischöfe dann merken, dass man ohne Gläubige keine Kirche mehr ist, wird dann wird der Hirtenstab- wie bei Beerdigungen - mit der Krümme nach unten getragen?

 

Die Reformbewegung Maria 2.0 wurde Anfang 2019 in Münster gegründet:

Thesen Maria 2.0: "An alle Menschen, die guten Willens sind!

  1. In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern!
  2. In unserer Kirche haben alle teil am Sendungsauftrag; Macht wird geteilt.
  3. In unserer Kirche werden Taten sexualisierter Gewalt umfassend aufgeklärt und Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen. Ursachen werden konsequent bekämpft.
  4. Unsere Kirche zeigt eine wertschätzende Haltung und Anerkennung gegenüber selbstbestimmter achtsamer Sexualität und Partnerschaft.
  5. In unserer Kircheist die zölibatäre Lebensform keine Voraussetzung für die Ausübung eines Weiheamtes.
  6. Unsere Kirche wirtschaftet nach christlichen Prinzipien. Sie ist Verwalterin des ihr anvertrauten Vermögens; es gehört ihr nicht.
  7. Unser Auftrag ist die Botschaft Jesu Christi. Wir handeln danach und stellen uns dem gesellschaftlichen Diskurs.

Thesenanschlag 2.0: Thesenanschlag nach 500 Jahren
Mit diesem Thesenanschlag im gesamten Bundesgebiet wird auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hingewiesen und untermauert die Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen, geschwisterlichen und vielgestaltigen Kirche ohne Angst.

 

Absolut unangebracht ist doch wohl die Absicht, Leistungssportler*innen beim Impfen bevorzugt zu behandeln. Beschämend, dass sich Politiker unberechtigt haben impfen lassen. Dass sich der 60-jährige Augsburger Bischof Meier und sein Generalvikar Harald Heinrich kürzlich zum zweiten Mal gegen Corona impfen ließ ist nur zum kotzen - mit der Begründung, dass sie regelmäßig stationäre Einrichtungen im Gesundheitswesen besuchen - regelmäßig: einmal jährlich? Das glaube ich nicht!

Auch Chefs der AWO - diesmal in Schwaben - haben sich impfen lassen. Mit welchem Recht?

Einen Camino in Spanien würde ich gerne wieder gehen, mit allen Anstrengungen, die ein solcher mit sich bringt. Aber auch die schönen Seiten vermisse ich, nicht nur das tägliche "Menú del día" mit der Flasche Rotwein, nein die Langsamkeit, das Wahrnehmen  der kleinen Dinge am Wegesrand. Ja, hier laufe ich - wenn es das Wetter erlaubt, meine ca 15.000 Schritte am Tag. Auf dem Jakobsweg läuft man bei jedem Wetter, es gibt ja nur schlechte Kleidung :-). Der Kontakt zu anderen Pilgern fehlt; den Kopf wirklich frei bekommen - fehlt, die vielen Ideen, die durch das Pilgern kommen - fehlen.

Ja, ich würde gerne wieder laufen - die momentanen Inzidenzwerten in Spanien und auch in Portugal verbieten mir, einen der vielen Jakobswege zu gehen. Auch in Deutschland könnte ich einen Teil des Jakobsweges gehen - aber wo bei einem Beherbergungsverbot unterkommen.

Erst die Impfung - dann weiter planen - vielleicht einen Jakobsweg in Hessen?. Bon Camino!