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Das Ziel ist erreicht! 

Belohnung

Von Padron ging es heute nach Santiago de Compostela. Natürlich gab es wieder Regen - dafür gab es kein Frühstück. Auf in die nächste Bar. Toast mit Tomate war heute mein Frühstück. Selbstverständlich darf der Kaffee nicht fehlen. Ja, es ist für mich der letzte Pilgertag. Aber es reicht mir auch wieder!  Die nächste Zeit werde ich das Auto nutzen oder den öffentlichen Nahverkehr.

Mit der Renovierung der Fassade der Kathedrale ist man wohl fast fertig. Für die Renovierung vom Dach und den verschiedenen Kuppel der Kathedrale wird man wohl noch einige Jahre benötigen. Auch in der Kathedrale wird nun renoviert. Zum nächsten heiligen Jahr 2021 wird die Kathedrale wohl in neuem Glanz erscheinen. Ein Heiliges Compostelianisches Jahr wird immer dann begangen, wenn der 25. Juli, Festtag des Apostel Jakibus, auf einem Sonntag fällt.

Bon camino


 

 

Wasser, Wasser, Wasser

Täglich haben wir hier auf dem Jakobsweg mindestens einen heftigen Regenschauer. Da sollte man man auf die Wolken achten.  Die Bäche sind voller Wasser und an vielen Stellen sind die Wanderwege in kleine Bäche verwandelt. Das Wasser sucht sich schon seinen Weg. Da heißt es aufpassen wohin man tritt. Einige kritische Stellen waren schon auf die Wassermassen vorbereitet. Man hatte einige Steine so ins Wasser gelegt, dass der Pilger trockenen Fußes in Santiago ankommen kann. Leider bin ich bei einem Stein abgerutscht und ins Wasser getreten der linke Schuh wollte mal wieder Wasser ziehen. Aber wofür hat man Ersatz Strümpfe und Ersatzschuhe. Zweimal pro Tag darf einem das natürlich nicht Tag passieren.
Ein Foto von kritischen Stellen habe ich nie gemacht. Ich bin immer wieder froh gewesen, wenn ich eine solche schwierige Stelle verlassen konnte.

Mein Weg heute am Dienstag ging von Arcade nach Caldas de Rei.

Bon camino

Trockene Füße

Von Tui nach Porrino

Das Wetter spielte wieder einmal nicht mit. Aber es lange Zeiten, an denen der Himmel seine Schleusen nicht öffnete. Die Wege waren nicht immer so ausgestattet wie auf dem Bild. Hier konnte man ja ohne gut und sicher laufen. Eine Stelle wird mir in Erinnerung bleiben:  Über einen reißenden Bach lag ein Holzstamm. Oberhalb befand sich ein Draht an dem man sich festhalten konnte, wenn man diese Stelle überquerte. Da ins Wasser zu fallen wäre nicht besonders gut gewesen. Nasse Füße wären ja nicht so schlimm - aber der Inhalt vom Rucksack voller Wasser - nein Danke.

einen solchen Tag auf dem Jakobsweg habe ich bisher nicht erlebt. Es hat den ganzen Tag über geregnet. Nicht die 24 km, die ich gelaufen bin, haben die Nerven beansprucht, sondern der Regen. Bis auf die Knochen bin ich heute nass geworden. Nun hoffe ich, dass meine Kleidung bis morgen wieder einigermaßen trocken wird. In den Schuhen stand sogar das Wasser. Nach dem Wetterbericht soll es morgen wettermäßig etwas besser werden und am Wochenende jedoch soll es wieder regnen. In Spanien sind die Wege überwiegend sehr gut ausgeschildert. Aber nur überwiegend: So ging ich halt wieder einmal einige Umwege.

In einer Bar gab es endlich Frühstück:  Toast, Butter und Marmelade; dazu natürlich einen Cafe con leche. Gestört wurde das Frühstück diesmal nicht durch laute Sportreportagen am TV - eine große Gruppe mit Jugendlichen/Kindern waren der "Störfaktor". Begleitet von Erwachsenen ging diese Gruppe den Jakobsweg und wollten in dieser Bar den Stempelabdruck für diesen Tag. Schnell das Frühstück beenden und weiter - Ultreia.

Im Gegensatz zu den früheren Jahren laufen zu dieser Zeit schon sehr viele Personen den Jakobsweg. Auch eine Gruppe von drei deutschen Frauen und ein junges Ehepaar habe ich getroffen - wir sind ein Stück des Weges gemeinsam gegangen. Ein Wiedersehen gab es in einem Café von Porrino. Hier in Porrino beendete ich meine heutige Tour.

 

Bon camino

 

 

 

    Café Tee oder Rotwein

40.000 Schritte waren es heute am 3. April. Es ging von Vorova de Varzim nach Esposende.

In mein Tagebuch habe ich geschrieben: Jammere nicht! Warum? Mal drückt der rechte Fuß mal der linke Fuß.

Diese Ablenkung war vielleicht der Grund, dass ich wohl gelbe Pfeile übersehen habe 🙁  . Ein Umweg ergab sich - aber angekommen bin ich in einem 3-Sterne-Hotel. Das hatte ich am Vorabend gebucht.

Da waren wohl 2 Sterne zu viel. Warmes Wasser gab anfangs nicht. Der Wasserhahn zog nur Luft an. Wieder anziehen und reklamieren. In 10 Minuten hätte ich warmes Wasser - so die Dame an der Rezeption   Nach ca. 30 Minuten erneute Reklamation. "Ich könne doch wohl noch etwas warten" in einem vorwurfsvollen Ton.

Morgens musste ich dann noch die Küche aktivieren - im Preis war ja auch ein Frühstück.

Ultreia - raus aus dem Ort. Raus aus diesem gastlichkeit Haus.

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