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7. Tag Jakobsweg

Trockene Füße

Von Tui nach Porrino

Das Wetter spielte wieder einmal nicht mit. Aber es lange Zeiten, an denen der Himmel seine Schleusen nicht öffnete. Die Wege waren nicht immer so ausgestattet wie auf dem Bild. Hier konnte man ja ohne gut und sicher laufen. Eine Stelle wird mir in Erinnerung bleiben:  Über einen reißenden Bach lag ein Holzstamm. Oberhalb befand sich ein Draht an dem man sich festhalten konnte, wenn man diese Stelle überquerte. Da ins Wasser zu fallen wäre nicht besonders gut gewesen. Nasse Füße wären ja nicht so schlimm - aber der Inhalt vom Rucksack voller Wasser - nein Danke.

einen solchen Tag auf dem Jakobsweg habe ich bisher nicht erlebt. Es hat den ganzen Tag über geregnet. Nicht die 24 km, die ich gelaufen bin, haben die Nerven beansprucht, sondern der Regen. Bis auf die Knochen bin ich heute nass geworden. Nun hoffe ich, dass meine Kleidung bis morgen wieder einigermaßen trocken wird. In den Schuhen stand sogar das Wasser. Nach dem Wetterbericht soll es morgen wettermäßig etwas besser werden und am Wochenende jedoch soll es wieder regnen. In Spanien sind die Wege überwiegend sehr gut ausgeschildert. Aber nur überwiegend: So ging ich halt wieder einmal einige Umwege.

In einer Bar gab es endlich Frühstück:  Toast, Butter und Marmelade; dazu natürlich einen Cafe con leche. Gestört wurde das Frühstück diesmal nicht durch laute Sportreportagen am TV - eine große Gruppe mit Jugendlichen/Kindern waren der "Störfaktor". Begleitet von Erwachsenen ging diese Gruppe den Jakobsweg und wollten in dieser Bar den Stempelabdruck für diesen Tag. Schnell das Frühstück beenden und weiter - Ultreia.

Im Gegensatz zu den früheren Jahren laufen zu dieser Zeit schon sehr viele Personen den Jakobsweg. Auch eine Gruppe von drei deutschen Frauen und ein junges Ehepaar habe ich getroffen - wir sind ein Stück des Weges gemeinsam gegangen. Ein Wiedersehen gab es in einem Café von Porrino. Hier in Porrino beendete ich meine heutige Tour.

 

Bon camino

 

 

 

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